Start in den Frühling…Rückschnitt

Anfang März werden sommerblühende Sträucher wie Schmetterlingsflieder (Buddleja), Bartblume (Caryopteris) und Blauraute (Perovskia) auf ungefähr ein Drittel der Trieblänge zurückgeschnitten. Außerdem sollten Sie die Frühjahrsblüher wie Forsythie oder Zierjohannisbeer nach der Blüte schneiden.

Samenstände von Gräsern und Stauden, die vor dem Winter nicht abgeschnitten wurden (um Tieren in der kalten Jahreszeit Schutz und Nahrung zu bieten) können nun entfernt werden. Viele Sträucher werden vor dem Blattaustrieb ebenfalls zurückgeschnitten, Obstgehölze spätestens bis Ende März. Der Termin für den Schnitt der Ziergehölze ist nicht einheitlich, er hängt von der jeweiligen Blütezeit ab.

Die im Frühjahr blühenden Sträucher werden erst nach der Blüte zurückgeschnitten, anderenfalls würden die für die Blüte wichtigen Triebe entfernt werden. Die im Sommer blühenden Sträucher haben ihre Blütenknospen dagegen an den Zweigen, die im selben Jahr bilden. Sie können deshalb im März und April zurückgeschnitten und ausgelichtet werden.

Gehölzschnitt leicht schräg ansetzen

Wichtig beim Gehölzschnitt ist die richtige Schnittführung. Lassen Sie keine Triebstummel, sogenannte Kleiderhaken, stehen. An ihnen sammeln sich Pilzkolonien, die sich rasch auf das gesunde Gewebe ausbreiten können. Schneiden Sie – wann immer möglich – die Triebe mit einer scharfen Schere sauber oberhalb einer nach außen weisenden Knospe ab. Verstreichen Sie Schnittstellen mit mehr als drei Zentimetern Durchmesser mit einem Wundverschlussmittel.

Obstbaumschnitt

Der richtige Schnitt der Obstgehölze erhöht den Ertrag. In zu dichten, ungeschnittenen Obstbäumen breiten sich Krankheiten und Schädlinge schneller aus. In locker geformten, gepflegten Baumkronen dagegen trocknet das Laub rasch ab, die Früchte werden optimal besonnt und durch die begrenzte Fruchtanzahl steigt die Fruchtqualität.

Beachten Sie hier die Mondphase: Abnehmender Mond oder Neumond + Widder, Schütze oder Steinbock