Blasenspiere – Physocarpus opulifolius

Wenn andere Sträucher ihre Blütenpracht ablegen, hat die Blasenspiere ihren Auftritt.
Mit wunderschönen Blüten und sehenswertem Laub bringt sie auch im Spätsommer noch einmal Farbe in Ihren Garten.

Herkunft:
Die Blasen- oder Fasanenspiere ist ein sommergrünes Gehölz aus der Familie der Rosengewächse.
Der Blütenstrauch kommt aus dem östlichen Nordamerika, wo er in Dickichten und auf felsigen Hängen zu finden ist.

Aussehen:
Das Laub des Zierstrauches zeigt sich – je nach Sorte und Jahreszeit – in leuchtendem Grün, Rot, Violett, Orange oder Gelb.
Von Mai bis Juli entwickeln sich an den neuen Trieben weiße oder rosarote Blüten und im Herbst kleine rote Früchte.

Standort:
Die winterharte Blasenspiere gedeiht auf jedem normalen Gartenboden, in der Sonne wie im Halbschatten, auf der Terrasse oder im Garten, ob als
Solitär gepflanzt, als Gruppe oder blühende Hecke.

Pflege:
Wenn Sie den Strauch regelmäßig schneiden, bleibt er schön buschig: einfach die ältesten Triebe knapp über dem Boden entfernen, damit sich an
der Basis neue Triebe bilden. Bei längerer Trockenheit braucht die Pflanze etwas Wasser.

Der winterharte Zierstrauch ist anspruchslos, robust und pflegeleicht. Eine Freude für jeden Gartenliebhaber.

Sorten aus unserer eigenen Produktion

Physocarpus opul. „Diabolo“®
Form: aufrecht, buschig
Höhe: 200-300 cm
Blüte: weiß, doldenförmig, Mai-Juli
Laub: dunkelrot, im Herbst orangerot

Die dunkelroten, rauen Blätter der Blasenspiere Diabolo, die vom Frühjahr bis in den Spätsommer ihre Farbe behalten, erinnern ein wenig an Himbeerblätter. Als wunderschöner Kontrast zum dunklen Blattwerk bildet die Pflanze ab Juni Dolden aus unzähligen kleinen weißen Blüten, die Bienen und andere Insekten schätzen.
Auch im Herbst sind die Blätter eine wahre Pracht, die vor weißen Mauern oder grünen Hecken besonders gut zur Wirkung kommt.
Dann trägt die Pflanze intensives Orange, ehe sie ihr Laub abwirft und in die Winterruhe geht.

Physocarpus opul. „Red Baron“®
Form: aufrecht, überhängend
Höhe: 200-300 cm
Blüte: cremeweiß, doldenförmig, Juni-Juli
Laub: weinrot, Austrieb bronze

Eine prachtvolle Sorte ist auch diese Fasanenspiere. Das braunrote Laub und der leicht bronzefarbene Austrieb passen farblich wunderbar zu den cremeweißen Blüten, die im Juni aufblühen. Der anspruchslose, frostharte Strauch eignet sich als Solitär und als Heckenpflanze, die auch mit schlechteren Bedingungen in der Stadt oder in Industriezonen gut zurechtkommt. Wenn Sie der Fasanenspiere einen sonnigen Standort gönnen, werden sich die Blätter besonders intensiv färben.

Physocarpus opul.“Midnight“®
Form: aufrecht, buschig
Höhe: 120-200 cm
Blüte: weiß, rosa, Juni-Juli
Laub: dunkelviolett, fast schwarz

Diese Neuheit aus England verdankt ihren Namen dem dunklen, fast schwarzen Rot ihrer Blätter. Strahlendweiß wie die Sterne am Mitternachtshimmel leuchten die Blütendolden im Frühling. Im Herbst wechselt der prachtvolle Strauch sein Aussehen noch einmal, wenn die Blüten sich zu leuchtend roten Früchten entwickeln.
Bienen und Vögel haben ebenfalls ihre Freude an Blüten und Früchten. Die robuste Fasanenspiere gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten, als Solitär, in der Hecke oder als Gruppe gepflanzt. Sie wächst etwas schneller als andere Sorten.

Physocarpus opul. „Tiny Wine“®
Form: aufrecht, buschig
Höhe: 80-120 cm
Blüte: cremeweiß, rosa, Juni-Juli
Laub: dunkelviolett, fast schwarz

Tiny Wine bedeutet so viel wie winziger Wein. Nicht zufällig, denn die reizvollen Blätter dieser Blasenspiere färben sich im Herbst flammend rot. Im Sommer ist sie erst von zarten pastellrosa Knospen übersät, bald darauf von leuchtend weißen Blüten, die die Natur wunderbar auf das
prachtvolle Rot der Blätter abgestimmt hat.
Der Strauch wächst langsamer als andere Sorten und gedeiht auch in Kübeln und Töpfen. Wie geschaffen für Balkon, Terrasse und kleine Gärten. Je sonniger der Standort, umso intensiver entwickelt sich die Farbenpracht.

Physocarpus opul. „Mindia“®
Form: aufrecht, buschig
Höhe: 200-300 cm
Blüte: weiß, Mai-Juli
Laub: kupfer, purpur

Dichtes Blattwerk und außergewöhnliche Blattfarben lassen diese Sorte ganz besonders attraktiv wirken. Im Frühling zieht der Strauch die Aufmerksamkeit durch kupferoranges Blattwerk auf sich, im Sommer und Herbst leuchtet das Laub in intensivem Purpur. Damit die Farbe sich voll entfalten kann, braucht die Pflanze allerdings einen Platz in der Sonne.
Im Frühling trägt der buschig wachsende Strauch weiße, kugelförmige Blüten, im Sommer rote Früchte.
So empfiehlt sich Mindia als dekoratives Gestaltungselement für Ihren Garten und auch als Hecke.