Sieben Söhne des Himmels (Heptacodium miconioides)

Bienenweidepflanzen im Herbst

Was verbirgt sich hinter der Pflanze mit dem geheimnisvoll klingenden Namen? Der Strauch Sieben-Söhnedes- Himmels kommt aus dem fernen China zu uns. Obwohl er schon seit ein paar Jahrzehnten in Mitteleuropa bekannt ist, gehört seine Art immer noch zu den selten verwendeten Gartengehölzen. Der Ursprung des Namens geht auf die Blüten zurück, die jeweils zu siebt beieinander angeordnet sind (griech. hepta = sieben, codium = Kopf). Ein echtes Gartenjuwel Der Zierstrauch öffnet seine wunderbar duftenden Blüten erst im Spätsommer (August bis November). Da erscheinen seine rahmweißen Blüten mit dem kleinen purpurroten Kelch.

Durch die späte Blütezeit ist Heptacodium eine wertvolle Bienenweide. Der sommergrüne, buschig aufrecht wachsende Zierstrauch kann in unseren Breitengraden eine Wuchshöhe von vier bis sechs Metern erreichen. Der anspruchslose und winterharte Strauch liebt warme Standorte an sonnigen bis halbschattigen Lagen und bevorzugt einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Er ist mit seiner gelbbraunen bis braunen, abblätternden Rinde auch nach dem Laubfall eine auffällige Erscheinung. Ebenso markant sind die zierenden Fruchtstände, die sich in rosa bis tief purpur präsentieren.

 

TIPP:

Dieser Zierstrauch sollte am besten in Einzelstellung oder höchstens in Kombination mit kleineren Gehölzen und Stauden gepflanzt werden. Es gibt durchaus viele Verwendungsmöglichkeiten für diesen außergewöhnlichen Stauch. Lassen Sie Ihrer Kreativität beim Auspflanzen freien Lauf!